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Autonome Trucks in 10 Jahren realität ?

Nachrichten | 14.07.2014 | | Unternehmen, Verkehr | Thema: , ,

Bei der Veranstaltung „Shaping the Future“ in Magdeburg präsentierte Mercedes-Benz die Vision, dass sich Lkws auf europäischen Autobahnen und Fernstraßen in zehn Jahren autonom fortbewegen sollen. Um die Fortschrittlichkeit dahingehend zu unterstreichen, präsentierte Daimler den „Mercedes-Benz Future Truck 2025“. Fahrer derartiger Fahrzeuge sollen künftig nicht ausschließlich das Steuer übernehmen, sondern zum Transportmanager avancieren. Ziel ist es berufliche Inhalte auszuweiten, den Kraftstoffverbrauch zu senken, den Verkehr sicherer und Transporte effizienter zu machen. Auf Basis des Internets soll das Vorhaben gelingen.

daimler future truckPräsentiert wurde der Mercedes-Benz Future Truck 2025 auf einem Teilstück der A 14, das für den öffentlichen Verkehr bislang gesperrt ist. Bei Fahrversuchen und Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h wurden dessen Vorteile in realitätsnahen Verkehrssituationen dargestellt. Während das Fahrzeug autonom fuhr, saß der Fahrer in einem 45 Grad-Winkel zum Steuer. Seitlich sitzend, kann der Fahrer Tourenplanungen oder Büroarbeiten erledigen. Allerdings muss der Steuermann stets in der Lage sein, einzugreifen. Geschieht dies nicht rechtzeitig, leitet das Fahrzeug im Ernstfall einen Notstopp auf dem Standstreifen ein.

Kostendruck und Kraftstoffpreise führen zum Umdecken

Der Future-Truck reagiert auf Verkehrssituationen, benötigt hierfür aber deutliche Fahrbahnmarkierungen. Autonomes fahren ist ausschließlich auf Autobahnen möglich. Informationen zu Staus, herannahenden Einsatzfahrzeugen oder Pannen erhält der Lkw vom System. Innerhalb der Fahrspur führt das Fahrzeug Fahrmanöver durch und gewährleistet eine sichere Tour. Will der Fahrer überholen oder aus anderen Gründen die Fahrspur wechseln, muss er selbstständig eingreifen.

Gründe für die Entwicklung des Future Trucks sind der steigende Kostendruck im Straßengüterverkehr, Mautabgaben, Kraftstoffpreise und die überlastete Infrastruktur. Hinzu kommen steigende Produktionskosten aufgrund neuer Gesetzesvorgaben wie beispielsweise AEBS oder das elektronische Stabilitätsprogramm. Auch die Tatsache, dass immer weniger ausgebildete Berufskraftfahrer nachrücken, erfordert entsprechende Maßnahmen.

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Quelle: ampnet

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