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Effizienter Gütertransport via Förderband

Intern 13.11.2019

Effizienter Gütertransport via Förderband

Förderbänder sind aus der heutigen Industrie seit Jahrzehnten nicht mehr wegzudenken. Und das aus gutem Grund. Sie transportieren zuverlässig alle möglichen Güter von A nach B, sparen Kosten, arbeiten effizient und benötigen dafür wenig Energie.

Ein Förderband, auch Transport- oder Fließband genannt gehört zu den Stetigförderern. Es sind Anlagen oder Maschinen, die Fördergüter auf einem Förderband, meist aus Gummi, über oder unter Tage fördern. Ob im Bergbau oder in der Industrie erleichtern und automatisieren sie viele Arbeitsprozesse.


Transportbänder sind deshalb so effizient, weil sie zuverlässig und flexibel einsetzbar sind. In allen möglichen Branchen und Produktionsprozessen sind sie heutzutage anzufinden. Unternehmen können mit Hilfe von Förderbändern ökonomischer arbeiten, da die Produktivität gesteigert wird und Energiekosten gesenkt werden. Moderne Förderanlagen besitzen wirkungsoptimierte Antriebe, also eine hohe Leistungsdichte bei geringem Energieverbrauch. Bei einer geringen Antriebsleistung sind besonders große Förderanlagen, Fördergeschwindigkeiten oder Fördermengen möglich.

Weitere Vorteile sind der vergleichbar geringe Verschleiß, was wiederum geringe Wartungskosten und weitere Einsparungen für Unternehmen zur Folge hat. Außerdem verursachen Förderband-Anlagen geringe Investitionskosten und haben den besten Wirkungsgrad unter allen Stetigförderern für Schüttgut.

Die verschiedenen Fördergüter werden grob in Schütt- und Stückgüter unterteilt. Schüttgüter sind pulvrige, körnige oder stückige Baustoffe, wie zum Beispiel Kies, Sand oder Kohle. Als Stückgüter bezeichnet man in der Logistik jedes Fördergut, welches sich einzeln und am Stück befördern lässt. Hierzu zählen vor allem Kisten, beladene Paletten oder Lebensmittel.

 

Die meisten Förderbänder gehören zu einer der folgenden Arten:

  • Gutbandförderer
  • Stahl-, Draht-, Magnetbandförderer
  • Schrägförderer
  • Rollenförderer
  • Kleinförderbänder

Gutbandförderer

Gutbandförderer werden am häufigsten eingesetzt. Sie eigen sich für Schütt- und Stückgüter und bestehen aus einem Endlosband, welches über Rollen betrieben wird.
Das Band ist meist aus Gummi oder PVC. Durch die unkomplizierte Bauweise und dem geringen Verschleiß entstehen nur wenig Wartungskosten. Sie eignen sich hervorragend, um große Mengen Güter über große Strecken zu transportieren.

Schrägförderbänder

Diese nehmen nur wenig Platz Weg und eignen sich für kleinteiliges Schütt- und Stückgut. Zum Beladen von Containern werden häufig Schrägförderer eingesetzt.

Rollenförderer

Rollenförderer kommen ganz ohne Strom aus und sind gut geeignet für hohe Geschwindigkeiten, große Distanzen oder einen kurvigen Verlauf. Ein weiterer großer Vorteil ist der niedrige Geräuschpegel. Oft findet man sie im Versandwesen.

Kleinförderbänder

Diese haben Bandbreiten von 30 bis 300 Millimeter. Je nach Verwendungszweck werden Bänder mit einer glatten oder genoppten Oberfläche verwendet.
Wenn Sie sich über weitere Arten von verschiedenen Herstellern informieren wollen können sie das gerne hier tun.

Das größte Förderband der Welt

Echte Pionierarbeit leisteten Ingenieure im Jahr 2016 bei einem Luftförderband in Brasilien. Mit einer Länge von insgesamt 7,2 Kilometern wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Das Förderband transportiert pro Stunde 1500 Tonnen Kalkstein vom Steinbruch zur Zementfabrik. Ohne diese Anlage müssten jede Stunde 40 LKW’s eine 25km lange, kurvige Strecke zurücklegen. Insgesamt wurden 60km Seil und 25 000 Rollen verbaut. Die Stahlkonstruktion wiegt 450 Tonnen. Das gesamte Projekt hat 25 Millionen Euro gekostet. Eine wahre Meisterleistung der Ingenieurskunst und eine enorme Effizienzsteigerung.


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