Künstliche Intelligenz und Digitalisierung
Beiträge in dieser Kategorie
41 Einträge
- Digitalisierung für effizientere AuslastungBeitrag · 24.04.2026
Jedes Jahr entstehen in Europa Millionen von Leerfahrten. Die Europäische Kommission schätzt, dass rund 20 Prozent aller Lkw auf den Straßen ohne Ladung unterwegs sind. Diese Zahl bedeutet…
- Effizientere Logistik durch KIBeitrag · 23.04.2026
Die Einsatzmöglichkeiten, die sich für die Künstliche Intelligenz, kurz KI, ergeben, sind heutzutage äußerst vielfältig. Logistikunternehmen profitieren von der großen Anzahl an neuen Möglichkeiten, die geboten werden. Dennoch…
- KI im Logistik-Mittelstand: Warum „Never change a running system“ zur Wachstumsfalle wirdBeitrag · 21.04.2026
Künstliche Intelligenz in der Spedition scheitert heute selten am fehlenden Budget. Das wahre Nadelöhr sind die Kapazitäten und die Bereitschaft der Teams, sich im ohnehin stressigen Tagesgeschäft mit…
- Homepage für TransportfirmenBeitrag · 17.03.2026
Transportfirmen in Deutschland stehen im Jahr 2026 vor einer klaren und nicht zu unterschätzenden Herausforderung, denn wer in einem zunehmend digitalisierten Marktumfeld im Wettbewerb bestehen und langfristig neue…
- Warum in der KI-Entwicklung jetzt „Weniger ist mehr“ gilt – und was das für die Logistik bedeutetBeitrag · 03.03.2026
Jahrelang galt in der Digitalisierung ein eisernes Mantra: Daten sind das neue Gold. Die logische Konsequenz für Unternehmen bestand darin, so viele Daten wie möglich zu sammeln und…
- Steigende Anforderungen an kaufmännische Abläufe im TransportgewerbeBeitrag · 28.02.2026
Transportunternehmen stehen unter hohem wirtschaftlichem und organisatorischem Druck. Auftraggeber erwarten transparente Abläufe, verlässliche Abrechnungen und kurze Reaktionszeiten. Gleichzeitig wächst der interne Verwaltungsaufwand durch gesetzliche Vorgaben, Dokumentationspflichten und komplexe…
- Transportinnovationen: Webhosting als SchlüsseltechnologieBeitrag · 28.08.2025
Die rasante Entwicklung digitaler Technologien hat in den letzten Jahren zu einer grundlegenden Transformation in einer Vielzahl von Branchen geführt. Eine Branche, die von dieser digitalen Revolution besonders…
- Die Rolle der Nachhaltigkeit in der LogistikbrancheBeitrag · 08.07.2025
Die Logistikbranche steht weltweit vor der Herausforderung, Transporte so umweltverträglich wie möglich zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben, sondern auch um die…
- Digitalisierung im internationalen Transportwesen: Chancen für das LogistikmanagementBeitrag · 23.05.2025
Moderne Antriebe: So profitieren Logistikunternehmen Die steigenden Anforderungen hinsichtlich Effizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung fordern Logistikunternehmen heraus, auch ihre Fahrzeugflotten konsequent auf den Prüfstand zu stellen. Moderne Technologien eröffnen…
- E-Rechnung in der Transportbranche – Pflicht, Potenzial und PraxisbedarfBeitrag · 08.05.2025
Die digitale Rechnungsstellung wird zur gesetzlichen Pflicht – und damit zum Thema für die gesamte Transport- und Logistikbranche. Mit dem Inkrafttreten des Wachstumschancengesetzes verpflichtet der Gesetzgeber Unternehmen seit…
- Was ist eine E-Rechnung?Beitrag · 23.04.2025
Die Bezeichnung „E-Rechnung“ führt häufig in die Irre. Gemeint ist keine PDF Rechnung, die per E-Mail versendet wird, sondern ein strukturierter Datensatz, der maschinell verarbeitet werden kann. In…
- Worauf Kunden im E-Commerce wirklich Wert legenBeitrag · 25.09.2024
Wer seinen eigenen Onlineshop führt, ist auf Bestandskunden mehr angewiesen als auf Spontanbestellungen. Wer einmal in der Kundendatei steht, führt idealerweise regelmäßige Bestellungen durch und sorgt so für…
Baustoff, Temperaturführung, Teil- und Komplettladung – was die Software wirklich leisten muss
Nicht jede Spedition transportiert dasselbe. Wer Baustoffe fährt, denkt in Kippern und Ladezeiten. Wer temperaturgeführte Ware übernimmt, denkt in Kühlketten und Protokollpflichten. Wer Teil- und Komplettladungen kombiniert, denkt in Konsolidierung und Laderaumauslastung. Für all diese Anforderungen braucht die zugrunde liegende Software nicht nur generische Transportfunktionen – sie muss auf die spezifischen Prozesse der jeweiligen Frachtart zugeschnitten sein.
Dieser Artikel zeigt, worauf es bei Speditionssoftware für besondere Frachtarten ankommt, welche Funktionen wirklich entscheidend sind – und warum Branchensoftware mit modularem Aufbau für viele Spediteure die sinnvollere Wahl gegenüber generischen Lösungen ist.
Baustofftransporte stellen besondere Anforderungen: Kipperfahrzeuge müssen disponiert werden, Ladezeiten auf Baustellen sind schwer kalkulierbar, und die Tonnage muss je nach Fahrzeugtyp exakt geplant sein. Wer mit einem allgemeinen TMS arbeitet, das diese Parameter nicht kennt, arbeitet entweder mit Workarounds oder mit Zetteln.
Speditionssoftware für die Baustoffbranche muss folgende Anforderungen erfüllen:
- Fahrzeugtypen-Management mit Zuordnung von Aufbauart (Kipper, Muldenkipper, Betonmischer)
- Lademengenverwaltung auf Basis von Tonnen oder Kubikmetern je Fahrzeugtyp
- Tourenplanung mit variablen Entlade- und Wartezeiten
- Anbindung an Wiegescheine und Lieferscheindokumentation
- Gefahrstoffdokumentation für Zement, Asphalt und ähnliche Materialien
Lösungen wie CarLo von Soloplan bilden diese branchenspezifischen Prozesse modular ab: Die Disposition lässt sich auf Fahrzeugtypen und Ladekapazitäten einschränken, die Tourenplanung berücksichtigt Ladezeiten als variablen Parameter, und die digitale Dokumentation ersetzt Papierlieferscheine.
Kühlkette ist Vertrauenssache. Wer lebensmittelrechtliche oder pharmazeutische Anforderungen erfüllen muss, kann sich keine Lücke in der Temperaturdokumentation leisten. Die EU-Verordnung Nr. 37/2005 (für Tiefkühlkost) und die GDP-Richtlinien (für Pharmatransporte) verlangen eine lückenlose, manipulationssichere Aufzeichnung der Transporttemperaturen – mit Zeitstempel, Fahrzeugzuordnung und Übergabedokumentation.
Was eine Speditionssoftware für temperaturgeführte Transporte zwingend leisten muss:
- Integration von Telematik-Daten mit automatischer Temperaturaufzeichnung
- Echtzeit-Alarm bei Temperaturabweichung an den Disponenten
- Automatische Erstellung von Temperaturprotokollen als PDF für Auftraggeber
- Fahrzeugverwaltung mit Kühlzonen-Konfiguration (Einzone, Mehrzone)
- Zertifikatsverwaltung für ATP-Zulassungen der Fahrzeuge
Entscheidend ist dabei die enge Kopplung zwischen Telematiksystem und TMS: Wenn Temperaturdaten automatisch dem Transportauftrag zugeordnet werden, entfällt manueller Aufwand – und die Dokumentation ist lückenlos, ohne dass der Fahrer oder Disponent zusätzliche Schritte vornehmen muss.
LTL (Less-than-truckload) und FTL (Full-truckload) stellen grundlegend unterschiedliche Anforderungen an die Disposition. Wer beides im Portfolio hat, braucht eine Software, die zwischen Sammelguttouren und Direkttransporten wechseln kann – idealerweise mit automatischer Empfehlung, welche Sendungen konsolidiert werden sollten.
Die wichtigsten Funktionsanforderungen für kombinierte LTL/FTL-Spedition:
- Sendungsbündelung mit automatischer Ladungsoptimierung nach Gewicht und Volumen
- Systemverkehre mit definierten Abfahrtszeiten und Hub-Strukturen
- Frachtkostenberechnung differenziert nach Tarif (Stückgutsatz vs. Komplettladungspreis)
- Transparente Zustelldokumentation mit Empfängerunterschrift (ePOD)
- Nahtloser Übergang zwischen Depotlogistik und Fernverkehrsdisposition
Moderne Speditionssoftware wie CarLo bietet hierfür eine integrierte Plattform: Sammelgut- und Komplettladungsaufträge werden in demselben System erfasst und disponiert, die Laderaumoptimierung läuft automatisch, und die Fahrer-App überträgt ePOD-Daten in Echtzeit zurück ins System.
Die drei häufigsten Fehler bei der Softwareauswahl für Nischenfrachtarten:
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Zu viel Standardsoftware, zu wenig Branchenanpassung.
Generische TMS-Lösungen bilden nur die gängigsten Prozesse ab. Wer Sonderfrachtarten transportiert, merkt die Lücken erst nach dem Go-live.
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Telematik und TMS als Insellösungen.
Wenn das Telematiksystem nicht mit dem TMS kommuniziert, entstehen manuelle Übertragungsfehler – gerade bei temperaturgeführten Transporten fatal.
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Fehlende Skalierbarkeit.
Viele Speditionen starten mit einer einfachen Lösung und merken erst beim Wachstum, dass die Software nicht mitwächst. Modulare Systeme bieten hier mehr Flexibilität.
Die richtige Speditionssoftware für besondere Frachtarten ist keine Luxus, sondern operative Notwendigkeit: Sie reduziert Fehler, spart Dokumentationsaufwand und ermöglicht die Skalierung des Geschäfts ohne proportional steigende Verwaltungskosten.
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