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Transportunternehmen gründen – warum eine GmbH sinnvoll sein kann

Beratung & Weiterbildung, Start-Up 07.10.2020

Wer sich in der Gründerszene in Deutschland umschaut, wird viele finden, die auf die Gesellschaft mit beschränkter Haftung als Rechtsform setzen. Dieser Vorzug zeigt sich im Übrigen in der gesamten Bundesrepublik. Somit ist der Gedanke, ob bei der Gründung eines Transportunternehmens die GmbH sinnvoll ist, ein nahe liegender.

Der Vorteil einer GmbH – Rechtssicherheit

Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist deshalb eine so beliebte Rechtsform für die eigene Unternehmung, da sie ähnliche Rechten und Pflichten aufweist, wie eine „natürliche Person“. Insofern bietet sich die GmbH für viele unterschiedliche Gewerbe an – nicht nur für die Transportbranche. Wer sich hier selbstständig machen möchte, der sollte sich darüber im Klaren sein, was es bedeutet, ein Transportunternehmen zu gründen.

Allerdings hat die GmbH zu vielen anderen Formen einen entscheidenden Vorteil, der bereits im Namen steckt – die beschränkte Haftung. Das bedeutet konkret, dass die Haftbarkeit eines Unternehmens mit dieser Rechtsform sich ausschließlich auf das Kapital der GmbH selbst bezieht. Das private Vermögen der Gesellschafter ist nicht davon betroffen. Bei der Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung geht es also im Grunde immer darum, für eine rechtssichere Trennung von Privatvermögen und Firmenvermögen zu sorgen.

Der Nachteil einer GmbH – die Kosten

Als größte Hürde, um sich etwa im Transportgewerbe mit einer GmbH selbstständig zu machen, werden die Ausgaben wahrgenommen. So sind zum einen die Aufwendungen für den Notar zu bezahlen, über den die Eintragung beim Handelsregister sowie die Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrags vorgenommen wird. Hinzukommen Kosten für den Anwalt, der seine Beratung ebenso entlohnt haben möchte, wie das Ausarbeiten sowie das Aufsetzen des Gesellschaftervertrags. Diese Positionen können in der Höhe variieren.

Fix sind allerdings die 25.000 Euro Stammkapital. So ist es zwar möglich, die Hälfte davon, also 12.500 Euro, erst später einzuzahlen – solange haftet der Gesellschafter jedoch mit dem eigentlich geschützten Privatvermögen. Die Haftungsgrenze liegt trotzdem bei den maximalen 25.000 Euro. Sind also als Beispiel bereits 20.000 Euro an Stammkapital vorhanden, haften die Gesellschafter mit höchstens 5.000 Euro Privatvermögen.

Des Weiteren werden Kosten für den Steuerberater fällig, da jedes Jahr eine Steuererklärung und eine Bilanz angefertigt werden müssen. Hier ist fast immer die fachliche, externe Hilfe notwendig. Die Aufwendungen hierfür liegen bereits bei einem niedrigen 5-stelligen Umsatz im Jahr bei mindestens 200 Euro im Monat. Hinzukommen Gebühren für das Geschäftskonto. Dieses kann bei Banking-Services wie Qonto schnell eingerichtet werden. Dank unterschiedlicher Konto-Modelle, kann das Konto für Unternehmen individuell realisiert werden. So gelingt das Vorhaben, ein Geschäftskonto für GmbH eröffnen, schnell, zuverlässig und mit kompetentem Kundensupport. Darüber hinaus lassen sich Finanzen transparent analysieren und auf Wunsch wächst das Konto entsprechend dem Unternehmen einfach mit.

Alternative UG

Die einzig echte Alternativlösung bei der Gründung eines Transportunternehmens ist die UG. Diese oft auch als Mini-GmbH bezeichnete Unternehmensform bringt die Vorteile der klassischen GmbH jedoch mit dem Unterschied, dass als Stammkapital lediglich ein Euro ausreichen würde. Ob das sinnvoll ist, muss anderenorts diskutiert werden. Jedenfalls wäre es möglich. Allerdings müssen dafür im Gegenzug jedes Jahr 25 Prozent des Jahresgewinns in das Stammkapital fließen, bis dieses 25.000 Euro erreicht hat.

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