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Logistikbranche boomt

Nachrichten | 08.10.2015 | | Wirtschaft | Thema:

logistikbranche boomtInsbesondere der zentralen Lage in Deutschland und Europa ist der Boom in der Logistikbranche zu verdanken. Laut Regionalmanagement entstanden seit 2002 allein in diesem Wirtschaftszweig der Region Nordhessen 10.000 neue Stellen. Im Rahmen der „Nacht der Logistik“ besuchten 70 namhafte Besucher, alles Entscheider innerhalb der Logistik-Branche, unter anderem das Manufactum-Lager in Gudensberg in Kassel.

Fleißige Arbeiter sind in der Halle der Rudolph Logistik Gruppe in Gudensberg bis spät in die Nacht tätig. Die Halle dient dem Warenhausbetreiber und Versandhändler Manufactum als Zentrallager, einer hochpreisigen Tochter des Otto-Konzerns. In langen Gängen suchen sich die Angestellten Waren zusammen, die ihnen via Headset vom Zentralrechner mitgeteilt werden. Nachdem die Produkte auf ein Förderband gelegt wurden, welches sich durch die Regallandschaft bewegt, werden die Bestellungen komplettiert und anschließend gewogen. Im Anschluss an die Verpackungsstation folgt die Verladung. Insgesamt sorgen 61 Mitarbeiter für die zeitnahe Bearbeitung der Bestellungen. Zwischen 2.500 und 9.000 Bestellungen gehen täglich ein, während des Weihnachtsgeschäftes sogar 19.000. Diejenigen, die vor 18 Uhr geordert werden, erreichen am nächsten Tag den Kunden. Das Team der Rudolph Logistik Gruppe schafft jedes Jahr 650.000 Bestellungen. Eine Herausforderung seien Sendungen mit vielen unterschiedlichen Warengruppen wie beispielsweise zerbrechliche Wohnaccessoires, Kleidung und Gartenzubehör. Hallenchef Reinhard Braun bestätigte den 70 hochkarätigen Besuchern am Freitag 2. Oktober 2015 im Rahmen der sechsten „Nacht der Logistik“, dass derartige Mischbestellungen kein Problem seien.

Nacht der Logistik fördert Kommunikation
Veranstaltet wird die „Nacht der Logistik“ vom Regionalmanagement mit den Partnern Bauunternehmung Goldbeck, Rudolph-Logistik, Förder- und Lagertechnik-Betrieb Jungheinrich sowie Projektentwicklungsunternehmen IDI Gazeley. Die Besucher kamen in Kassel zusammen, um Kontakte zu knüpfen, Trends zu thematisieren und sich in geselliger Atmosphäre auszutauschen. Die namhaften Persönlichkeiten aus der Branche werden von Regionalmanager Holger Schach und seinem Team regelmäßig mit den lokalen Betrieben zusammengebracht, um Nordessen als hochinteressante Logistikregion in Europa zu präsentieren und mögliche Investitionen zu fördern.

Alleinstellungsmerkmal und regionale Stärke
Der Boom der Logistik-Branche in Nordhessen sei, neben der zukunftsorientierten Flächenausweisung, der zentralen Lage zuzuschreiben. Ein Alleinstellungsmerkmal der Region sei laut Schach die längste „Cut-off-Zeit“ Deutschlands. Darunter wird der späteste Zeitpunkt zur Annahme von Sendungen bezeichnet, welche dem Kunden bereits am darauffolgenden Morgen geliefert werden.

Zu den genannten 10.000 Stellen, die in der Region seit 2002 entstanden, müssen indirekte Stellen addiert werden, wie sie unter anderem der Dienstleistungssektor hervorbringt. Nach Regionalmanagement könnten sie die Anzahl verdoppeln. Die beiden größten Projekte 2015 sind zwei Hallen für Gazeley im Industriepark von Kassel und eine Halle für Conti, am Standort des Reifenproduzenten in Korbach. Während in Kassel keine größeren Logistikflächen mehr frei sind, stehen in Breuna, Homberg, Mecklar-Meckbach und Neu-Eichenberg noch Flächen bereit.

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Quelle: HNA

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