Schüttgut ist lose Ware wie Kies, Sand, Getreide oder Schrott. Sie wird nicht in Kartons gezählt, sondern in Tonnen und Kubikmetern. Das Fahrzeug ist meist ein Kipper, eine Mulde oder ein Silo, nicht ein Gardinenauflieger.

Worauf es in der Praxis ankommt
Die Ladung darf nicht überborden und nicht abwehen. Eine Plane oder ein geschlossener Aufbau gehört dazu, wenn das Material fein ist. Nasse Ladung wird schwerer. Die Nutzlast wird vor der Beladung gerechnet, nicht auf der Waage der Polizei.
Typische Fehler
Abladen nur auf tragfähigem Grund und mit Abstand zu Menschen. Ein kippendes Fahrzeug auf weichem Boden ist ein klassischer Unfall, kein Transportdetail.
So gehen Betriebe vor
Reste in der Mulde gehören zur nächsten Tour oder werden entfernt, wenn das nächste Gut sie nicht verträgt. Getreide nach Chemie ist kein zulässiger Wechsel.
Siehe auch: Arten von Transportgütern, Baufahrzeuge, Ladungssicherung
