Beratung und Weiterbildung unterstützen Transport- und Logistikunternehmen dabei, rechtliche Vorgaben, neue Technik und betriebliche Abläufe sicher zu beherrschen. Dazu zählen die Beratung zu Genehmigungen und Lizenzen, Schulungen zu LadungssicherungLadungssicherung bezeichnet alle Maßnahmen, die verhindern, dass sich Ladung während der Fahrt verschiebt, kippt oder vom Fahrzeug fällt. oder Gefahrgut sowie die gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildung von Berufskraftfahrern. Gut ausgebildete Mitarbeitende arbeiten sicherer, vermeiden Bußgelder und tragen zur Qualität der Transportleistung bei.

Pflichtweiterbildung für Berufskraftfahrer
Wer gewerblich LkwEin Lkw ist ein Kraftfahrzeug zur Güterbeförderung, vom Transporter bis zur Sattelzugmaschine. Aufbau, zulässiges Gewicht und Führerscheinklasse legen fest, welche Tour er fahren darf. oder Busse fährt, braucht in der Regel eine Grundqualifikation und muss sich regelmäßig weiterbilden. In Deutschland sind dafür alle fünf Jahre 35 Stunden Weiterbildung vorgeschrieben. Der Nachweis erfolgt über die Schlüsselzahl 95 im Führerschein. Details zu Ablauf und Fristen erklärt der Beitrag zur Berufskraftfahrerqualifikation.
Typische Schulungsthemen
Neben der Pflichtweiterbildung gibt es zahlreiche Schulungen, die den Betriebsalltag direkt betreffen:
- LadungssicherungLadungssicherung bezeichnet alle Maßnahmen, die verhindern, dass sich Ladung während der Fahrt verschiebt, kippt oder vom Fahrzeug fällt. und Beladung
- Gefahrgut nach ADR, etwa für Fahrer und Gefahrgutbeauftragte
- Lenk- und Ruhezeiten sowie Umgang mit dem digitalen Tachographen
- Sprit sparende und vorausschauende Fahrweise
- Arbeitssicherheit, etwa für Staplerfahrer im LagerEin Lager ist ein Ort, an dem Waren vorübergehend aufbewahrt werden, um Unterschiede zwischen Anlieferung und Bedarf auszugleichen.
- Disposition, Kalkulation und Software für Büro und Leitstand
Welche Führerscheinklassen für welche Fahrzeuge nötig sind, zeigt die Übersicht Führerscheinklassen für Lkw, Pkw und Bus.
Beratung für Transportunternehmen
Externe Berater begleiten Unternehmen bei Themen, für die intern oft Zeit oder Spezialwissen fehlt. Dazu gehören die Gründung und die Beantragung von Erlaubnissen, die Organisation von Arbeitsschutz und Gefahrgut, Fragen der FinanzierungFinanzierung umfasst im Transportgewerbe alle Wege, mit denen Unternehmen Fahrzeuge, Anhänger, Lagertechnik oder die eigene Gründung bezahlen. oder die Einführung neuer Software. Sinnvoll ist es, Ziele und Leistungsumfang vorab klar festzulegen und auf nachweisbare Branchenerfahrung zu achten.
- Recht und Genehmigungen: Erlaubnis, EU-Lizenz, Kabotage
- SicherheitSicherheit im Transport schützt Fahrer, Ladung, Fahrzeug und Betrieb vor Unfall, Diebstahl und Verstößen. Sie reicht von der Ladungssicherung über den Objektschutz bis zu den gesetzlichen Vorschriften.: Gefahrgut, Arbeitsschutz, LadungssicherungLadungssicherung bezeichnet alle Maßnahmen, die verhindern, dass sich Ladung während der Fahrt verschiebt, kippt oder vom Fahrzeug fällt.
- Betriebswirtschaft: Kalkulation, FinanzierungFinanzierung umfasst im Transportgewerbe alle Wege, mit denen Unternehmen Fahrzeuge, Anhänger, Lagertechnik oder die eigene Gründung bezahlen., Controlling
- Technik und IT: Telematik, TMS, DigitalisierungDigitalisierung bedeutet in der Transportbranche, Aufträge, Dokumente und Fahrzeugdaten elektronisch zu erfassen und zwischen den Beteiligten auszutauschen.
Praxis-Tipps für Betriebe
Ein einfacher Schulungsplan hilft, Fristen im Blick zu behalten, etwa das Ablaufdatum der Schlüsselzahl 95 im Führerschein. Weiterbildungen lassen sich oft in ruhigere Monate legen und mit betrieblichen Themen wie LadungssicherungLadungssicherung bezeichnet alle Maßnahmen, die verhindern, dass sich Ladung während der Fahrt verschiebt, kippt oder vom Fahrzeug fällt. oder wirtschaftlichem Fahren verbinden. Wer externe Beratung nutzt, sollte das Ziel vorab klar beschreiben, zum Beispiel Kostensenkung, DigitalisierungDigitalisierung bedeutet in der Transportbranche, Aufträge, Dokumente und Fahrzeugdaten elektronisch zu erfassen und zwischen den Beteiligten auszutauschen. oder Vorbereitung auf eine Kontrolle.
Eine kurze Begriffserklärung finden Sie im Glossar unter Beratung & Weiterbildung.
FAQ zu Beratung und Weiterbildung
Wer bezahlt die Weiterbildung von Berufskraftfahrern?
Das ist nicht einheitlich geregelt und hängt etwa vom Arbeitsvertrag oder von Tarifregelungen ab. Viele Arbeitgeber übernehmen die Kosten, um ihre Fahrer einsatzfähig zu halten.
Wie oft muss die Weiterbildung erfolgen?
Für Berufskraftfahrer innerhalb von jeweils fünf Jahren im Umfang von 35 Stunden. Andere Schulungen, etwa für Gefahrgut, haben eigene Fristen.
Woran erkennt man eine gute Schulungsstätte?
An einer anerkannten Zulassung, praxisnahen Inhalten, erfahrenen Trainern und transparenten Teilnahmebescheinigungen.
