Eine Ladebordwand ist eine hydraulisch betriebene Hubplattform am Heck eines LkwEin Lkw ist ein Kraftfahrzeug zur Güterbeförderung, vom Transporter bis zur Sattelzugmaschine. Aufbau, zulässiges Gewicht und Führerscheinklasse legen fest, welche Tour er fahren darf. oder Transporters. Sie hebt und senkt Ladung zwischen Fahrbahn und Ladefläche und ermöglicht so das Be- und Entladen ohne Rampe oder Stapler. Für die Zustellung bei Kunden ohne Laderampe, im Handel, bei Getränken oder bei Umzügen ist sie oft unverzichtbar.

Bauarten von Ladebordwänden
Ladebordwände unterscheiden sich vor allem darin, wie sie am Fahrzeug untergebracht sind und wie viel sie heben können.
- Drehklappe: Plattform verschließt in Fahrt das Heck; Typischer Einsatz: Koffer- und Planenaufbauten
- Faltbare Ladebordwand: wird unter das Fahrzeug geklappt; Typischer Einsatz: Fahrzeuge, die auch an Rampen laden
- Einfahrbare (Unterfahr-) Ladebordwand: verschwindet komplett unter dem Aufbau; Typischer Einsatz: Wechsel zwischen Rampe und Straße
- Vertikale oder Säulenladebordwand: Plattform läuft an seitlichen Säulen; Typischer Einsatz: Transporter, Spezialaufbauten
Welche Lkw-AufbautenLkw-Aufbauten sind die auf das Fahrgestell eines Lkw montierten Aufbauten, die bestimmen, welche Ladung transportiert werden kann. Zu den häufigsten Varianten zählen Kofferaufbau, Pritsche mit Plane, Kipper, Kühlkoffer, Wechselbrücke sowie Tank- und Siloaufbauten. Die Wahl des passenden Aufbaus hängt von Ladegut, Einsatzzweck und Kosten ab. sich mit einer Ladebordwand kombinieren lassen, zeigt der Beitrag Lkw-Aufbauten.
Tragfähigkeit und Auswahl
Entscheidend ist die Tragfähigkeit, also die Last, die die Plattform sicher heben kann. Sie wird für einen bestimmten Lastschwerpunkt angegeben. Bei der Auswahl helfen folgende Fragen:
- Welche Lasten werden typischerweise gehoben, etwa beladene Paletten mit Hubwagen?
- Wie groß muss die Plattform sein?
- Wird auch an Laderampen geladen?
- Wie viel Nutzlast geht durch das Eigengewicht verloren?
Für die Maße und Gewichte von Ladungsträgern lohnt ein Blick auf den Beitrag zu Europaletten.
Sicherheit und Prüfung
Ladebordwände gelten als Arbeitsmittel und müssen regelmäßig von einer befähigten Person geprüft werden, in der Regel mindestens einmal jährlich. Im Betrieb ist darauf zu achten, dass die Plattform nicht überladen wird, Rollen und Hubwagen gegen Wegrollen gesichert sind und sich niemand im Schwenkbereich aufhält. Warnleuchten oder Warnflaggen machen die ausgefahrene Plattform im Straßenverkehr sichtbar.
Praxis-Tipps im Alltag
Vor jeder Nutzung sollte der Bereich unter und hinter der Plattform frei sein. Die zulässige Last und der Lastschwerpunkt stehen auf dem Typenschild und müssen beachtet werden. Rollcontainer und Hubwagen werden auf der Plattform gesichert, Personen stehen nur dort, wo es der Hersteller vorsieht. Hydraulikleitungen, Ketten und Sicherheitseinrichtungen gehören zur regelmäßigen Sichtkontrolle.
FAQ zur Ladebordwand
Kann man eine Ladebordwand nachrüsten?
Ja, bei vielen Fahrzeugen ist das möglich. Rahmen, Elektrik und zulässige Achslasten müssen dazu passen, und der Umbau ist in der Regel abnahmepflichtig.
Wie oft muss eine Ladebordwand geprüft werden?
In der Regel mindestens einmal jährlich durch eine befähigte Person, zusätzlich zur Sichtprüfung vor Arbeitsbeginn.
Verringert die Ladebordwand die Nutzlast?
Ja, ihr Eigengewicht geht von der Nutzlast des Fahrzeugs ab. Das sollte bei der Fahrzeugplanung berücksichtigt werden.
