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Logistiknetzwerke, Transportnetzwerke und Verbände

Inhaltsverzeichnis: Transportnetzwerke | Teilladung LKW-Verkehr (LTL) | Express | Logistik-Organisation | Stückgutnetzwerke | Nationale Logistik-Verbände | Regionale Logistik-Verbände

 

Mit der Nutzung von Transportnetzwerken geht eine Vielzahl an Vorteilen einher: Erhöhte Effizienz, verkürzte Reaktionszeiten, Reduzierung der Kosten, Erschließung neuer Märkte und letztlich die Maximierung der Kundenzufriedenheit. Für nahezu jeden Bedarf sind passende Netzwerke verfügbar, sodass Unternehmen aus dem Transportgewerbe von den individuellen Vorzügen profitieren können. Darüber hinaus kann sich die Mitgliedschaft in einem der zahlreichen Verbände auf nationaler und regionaler Ebene lohnen. Diese Übersicht informiert über einige der wichtigsten Ansprechpartner.

Transportnetzwerke

 

Teilladung LKW-Verkehr (LTL)

  • PLA – Part Load Alliance

Die Part Load Alliance (PLA) stellt eine Speditionskooperation im Direktverkehrsnetz für Teilladungen dar. Mitglieder des branchenorientierten Teilladungsnetzwerks können über die Nutzung der innovativen IT-Plattform die Abwicklung des Tagesgeschäfts papierlos vereinfachen. Das primäre Ziel von PLA besteht darin, Teilladungen mehrerer Mitglieder in effiziente Ganzladungen zu verwandeln und Transporte so partnerübergreifend zu optimieren. Ein nutzerfreundliches Portal erlaubt die intuitive Steuerung.

 

Express

  • Cargomando

Für die gemeinsame Bereitstellung und Entwicklung von Kurierdienstleistungen für Express-Frachten in ganz Europa vereinen sich unter der Marke Cargomando Kurier- und Speditionsunternehmen aus dem Mittelstand. Das Erfüllen von Kundenwünschen hat dabei Priorität und soll durch eine schnelle, sichere und einfache Abwicklung realisiert werden. Mitglieder nutzen eine Softwareplattform und arbeiten nach dem einheitlichen Qualitätsstandard gemäß DIN ISO 9001:2008, um den sicheren Transport zu gewährleisten. Effiziente Disposition und kurze Reaktionszeiten sind maßgebliche Elemente des Kuriernetzwerks.

  • IN tIME Express Logistik

Die IN tIME Express Logistik GmbH erledigt täglich 1.200 Kurier- und Sonderfahrten und greift als Kurierdienst auf 3.000 Fahrzeuge für Expresstransporte zurück. Im europäischen B2B-Sektor zählt das Unternehmen zu den Marktführern für Expressversand und weist ein zunehmendes Auftragsvolumen auf. Transportunternehmen haben die Möglichkeit mit IN tIME zu kooperieren und als Subunternehmer aufzutreten. Die Partnerschaft ist flexibel gestaltbar und reicht vom sporadischen Einsatz von Fahrzeugen bis hin zur dauerhaften Auslastung des Fuhrparks.

 

Logistik-Organisation

 

  • LogCoop GmbH

Die LogCoop GmbH ist eine Logistikkooperation für mittelständische Unternehmen der Transport- und Logistikbranche. Gegründet im Mai 2013, bietet die LogCoop über 128 Mitgliedern neben Einkaufsvorteilen, Know-how und branchenspezifische Lösungen rund um die Logistik. Innerhalb verschiedener Netzwerke ermöglicht die Kooperation die Bündelung einzelner Ressourcen und die Nutzung von Synergieen. Die LogCoop fördert aktiv den branchenübergreifenden Wissensaustausch und die Information über zukunftsweisende Innovationen und trägt dadurch zu einer engen Verzahnung der Mitglieder untereinander bei. 2016 wurde das LogCoop Lagernetzwerk als erstes Netzwerk dieser Art, gegründet, in dem inzwischen über 70 Mitglieder aus Deutschland, Belgien, Österreich,der Schweiz und Ungarn zusammenarbeiten und ihre Lagerkapazitäten zu insgesamt 2,8Mio m² Lagerfläche bündeln.

  • Elvis

Mitglieder der Partnerschaft von Frachtführern und Spediteuren ELVIS haben die Chance Kostenvorteile zu erzielen und können sich Synergien im Zentraleinkauf zunutze machen. Außerdem haben Mitglieder Zugriff auf modernste Transportsysteme (z.B. Part Load Network, Warehousing, Baustoffnetzwerk und iLAN) und wertvolle Informationen aus der Branche. Teil der Serviceleistungen für Mitglieder sind maßgeschneiderte Versicherungslösungen, Rechtsberatung und eine interne Frachtenbörse.

  • Transcoop09

Das Ursprungsziel des Logistiknetzwerks Transcoop09 für mittelständische Unternehmen umfasst das Optimieren von verfügbarem Laderaum und den klassischen Ladungstausch. Während viele andere Transportnetzwerke beim Ladungstausch mit Systemvorgaben arbeiten, zeichnet sich Transcoop09 durch hohe Flexibilität aus. Frei von Zwängen und externen Einflüssen agiert das Selfmade-Netzwerk nach einem gemeinschaftlich ausgearbeiteten Verhaltenskodex: Treue, Ehrlichkeit, Verantwortung und Verlässlichkeit spielen dabei die Hauptrollen. Mitglieder können sich konzeptionell beraten lassen, erhalten zu diversen Problemen Lösungsvorschläge und sind bei Schulungen, Mitgliederversammlungen, Weiterbildungen, Disponententreffen und weiteren Veranstaltungen jederzeit willkommen. Transport- und Lagerlogistik gehören neben Beratung und Analyse zum Leistungsspektrum. Transcoop09 hat rund 60 Mitgliedsbetriebe aus 17 Ländern in Europa.

  • KoLoS – Kooperation, Logistik, Spedition (KoLoS)

Das Mittelstandsnetzwerk für Kooperation, Logistik und Spedition (KoLoS) möchte über fünf Module des internen Erfolgskonzeptes seinen Mitgliedern zu Leistungsoptimierung und Kostenreduzierung verhelfen. Neukundengewinnung, Einkauf, Qualitätsmanagement und Verbundzertifizierung, Ladungstausch und Teilladungstausch sowie Kalkulation, Tarifierung, Ist-Kosten-Analyse und Ausschreibung sind dabei elementare Faktoren. KoLoS unterstützt Mitglieder bei der Existenzsicherung. Als Mittelstandskooperation reagiert das Netzwerk derzeit vorwiegend auf den steigenden Preis- und Leistungsdruck, Veränderungen bei Logistikprozessen und die komplexen Anforderungen im Supply-Chain-Management.

Paletten

Logistiknetzwerk-Transportnetzwerk-Verbände

 

Stückgutnetzwerke

  • Palletways

Geht es um den Versand innerhalb Europas von palettierter Fracht, ist das international agierende Netzwerk Palletways ein erfahrener Ansprechpartner. Als größter Netzwerkanbieter in Westeuropa mit mehr als 350 Mitgliedern ist Palletways auf den zunehmenden Bedarf im Bereich der palettierten Expressfracht ausgerichtet. Partner erhalten dank des strategisch clever ausgerichteten Netzes aus Hubs und Depots direkten Zugang zum europäischen Markt. Ein modernes Track- und Trace-System, einheitliche Prozesse, innovative Technik, einfache Abläufe und eine sehr geringe Schadensquote (unter 0,1 %) dank seitlicher Be- und Entladung bringen Netzwerkpartnern eine erhöhte Wettbewerbsfähigkeit.

  • CTL – Cargo Trans Logistik

Die Transportleistungen des CTL-Netzwerks werden über ein HUB-and-Spoke-System bereitgestellt, welches aus Verkehrsverbindungen und Umschlagsterminals besteht. Das Mehr-HUB-System hat den Vorteil, dass Warenströme gebündelt und Sendungen in Deutschland und Europa zuverlässig und effizient zugestellt sowie beschafft werden können. Die vom Netzwerk umfassten Umschlagsterminals nehmen zusätzliche Sendungen flexibel auf. Anlieferungen sind rund um die Uhr möglich. Die Standorte wurden für einen sicheren Umschlag ausgerüstet und erlauben die packstückbezogene Sendungsverfolgung. Auch Gefahrgüter oder XXL-Güter sind kein Problem. Die Umschlagsmenge pro Tag beträgt rund 8.100 Sendungen.

  • VTL – Vernetzte-Transport-Logistik GmbH

Das Stückgutnetzwerk Vernetzte-Transport-Logistik GmbH (VTL) setzt auf Fairness, Vertrauen und Hilfsbereitschaft, drei Grundpfeiler des Erfolgs, welche inzwischen über 130 Partner schätzen. Die bedarfsgerechte Versendung von Stückgut wird größtenteils von mittelständischen Cargo-Unternehmen bewerkstelligt. Täglich werden dank der Vernetzung der Standorte Fulda, Mannheim, Hannover und Gelsenkirchen über 6.000 Stückgutsendungen umgeschlagen. Der Warentransport in Deutschland und Europa ist damit im 24/48-Stundentakt möglich.

  • Cargoline

Das Cargoline-Netzwerk besteht aus über 80 Partnern mit Standorten im In- und Ausland. Sendungen erreichen durch das flächendeckende Netzwerk jeden Winkel von Europa. Verbindliche Regellaufzeiten sorgen für Planungssicherheit und die Premiumleistungen NightLineEurope Priority, NightLineEurope NextDay, NightLineEurope Receipt und NightLineEurope Fix bringen der Kundschaft erweiterte Möglichkeiten für den Transport von Stückgut wie bevorzugte Beförderung, 24-Stunden-Zustellung, europäischer Lieferscheinservice beziehungsweise taggenaue Zustellung innerhalb Europa. 2016 stemmte das Netzwerk mit 46 Franchisenehmern zwölf Millionen Sendungen.

  • Online

Eines der führenden Transportnetzwerke von europäischen mittelständischen Logistikexperten ist unter dem Namen Online-Systemlogistik bekannt. Über 75 inhabergeführte Logistikunternehmen kooperieren mit dem Netzwerk und präsentieren der Kundschaft Stückgut-Logistikleistungen von Gefahrgut über Nachnahmesendungen bis hin zu Express. Knapp 1.700 Fahrzeuge gehören zur Netzwerkflotte für den europäischen Stückguttransport. Produktvielfalt und Flexibilität werden über die Hub-and-Spoke-Strategie gesichert und über vier zentrale europäische Hubs bewerkstelligt. Die Sendungsanzahl lag 2016 bei über 2,7 Millionen. Die Lagerfläche beträgt circa 900.000 Quadratmeter.

  • 24 Plus

Das europaweite Stückgutnetz der 24plus-Partner ist flächendeckend, von 67 kompetenten Spediteuren der Stückgutlogistik geprägt und verfügt über fahrplangetaktete Hub- und Direktverkehre. Dank definierter Leistungsstandards und einheitlichen Logistikprozessen ist eine Wareneinspeisung in das Stückgutnetzwerk aus ganz Europa umsetzbar. Mit seinem zweistufigen Aufbau aus Hub- und Direktverkehr hebt sich das Verkehrsnetz von 24plus von anderen Kooperationen ab. Aufgrund der hohen Wirtschaftlichkeit werden mengenstarke Aufträge über Direktverkehre organisiert, was auf 80 Prozent der Sendungen zutrifft. Der Hubverkehr wiederum sichert allen Partnern den Zugang zum flächendeckenden Netz.

  • S.T.a.R. – Systemtransport auf Rädern

S.T.a.R. steht für „System Transport auf Rädern“ und betitelt einen der Pioniere im Stückgutmarkt und eines der führenden europäischen Stückgutsysteme. Die Partnerbetriebe präsentieren Transportlösungen in Europa und der Welt über ein effizientes HUB-and-Spoke-Verfahren. Die Logistikprozesse sind einheitlich, die Qualitätsstandards festgelegt und die Umsetzung ressourcenoptimiert. Die über 70 Systempartner bilden eines der leistungsstärksten Logistiknetzwerke. Auf herkömmliche Konzernstrukturen wird verzichtet, um maximale Flexibilität und Individualität zu garantieren. Die Vorteile: Optimierte Logistikprozesse, flächendeckendes Standortnetzwerk, 24/48-Stunden-Laufzeiten, Online-Sendungsverfolgung, ganzheitliche Beschaffungslogistik und spezielle Angebote für Sperrgut und Güter mit Überlänge.

  • ILN – International Logistic Network

Die Stückgutkooperation International Logistic Network (ILN) ist europaweit tätig und vernetzt 211 Speditionen aus dem Mittelstand über eine Direktverkehrsstruktur zwischen 24 Bündelungsplätzen. Durch die engmaschige Vernetzung dieser Transshipment-Points, kurz TSP, sind optimierte Laufzeiten, geringere Kosten und die Minimierung von Leerkilometern sowie unnötiger Umwege nur einige der positiven Auswirkungen des Netzwerks. Gleichzeitig wird über TSP der Stückgutverkehr quer durch den europäischen Markt realisiert. 37 Empfangsländer lassen sich mit ILN erreichen. Fix-Termin-Services, Gefahrguttransporte und flächendeckende Distributionslogistik sind Teile der Standardleistungen. Gleichzeitig umfasst das Portfolio Premium- und Mehrwert-Leistungen, wie grenzüberschreitende Expresszustellung oder der Sonderdienst Security für High Value Sendungen.

  • IDS Logistik GmbH

Das IDS-Netzwerk besteht aus sechs Spediteuren aus dem Mittelstand und den beiden Konzernen Kühne + Nagel sowie DSV. B2B- und B2C-Angebote stehen deutschland- und europaweit zur Verfügung. Die Stückgutverkehre sind systemgesteuert und die 44 Speditionsterminals modern ausgestattet. In Deutschland besteht ein flächendeckendes Netzwerk. Eine lückenlose Echtzeit-Sendungsverfolgung, zertifiziertes Qualitätsmanagement, umfassende Zusatzleistungen sowie flexible Netzwerksteuerung sind fester Bestandteil des Portfolios. Der Stückgutumsatz lag 2016 bei 1,87 Milliarden Euro, das Sendungsvolumen gesamt bei 12,93 Millionen Sendungen.

  • System Alliance United Logistics

Als Kooperation aus rund 43 mittelständischen Logistikdienstleistern aus Deutschland mit 6.000 Lastkraftwagen konnte die System Alliance 2016 9,08 Millionen Sendungen zustellen. Die Regionalbetriebe sind deutschlandweit strategisch sinnvoll stationiert, sodass eine pünktliche Zustellung gewährleistet ist. Auch das innovative IT-System trägt dazu bei. Im Netzwerk sind neben Anschluss-Services, Zeitfensterdiensten und dem 2-Mann-Handling feste Regellaufzeiten und Sendungsrecherche selbstverständlich. Mit der zentralen Auftrags-Management-Lösung, kurz zAML, ist darüber hinaus die zügige Zustellung zum Wunschtermin organisierbar. Als Gesellschafter der SystemPlus Logistic Service GmbH & Co. KG und CargoNetwork GmbH & Co. KG ist die System Alliance auch in der Lage europaweite Stückguttransporte durchzuführen beziehungsweise HUB-Verkehre zu nutzen.

 

Strategische Allianz aus VTL, ILN und S.T.a.R.

Die „Strategische Allianz“ besteht aus den Stückgutnetzwerken VTL, ILN und S.T.a.R. und wurde im Mai 2015 gegründet. Ziel der engeren Zusammenarbeit ist die Sicherstellung von Netzsicherheit und Stabilität. Nicht zuletzt erhofft sich das Trio eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit durch Bündelung der individuellen Stärken.

 

Nationale Logistik-Verbände

  • BSK – Bundesfachgruppe Schwertransporte und Kranarbeiten e.V.

Der eingetragene Verein Bundesfachgruppe Schwertransporte und Kranarbeiten (BSK) vertritt die Interessen von Spediteuren und Unternehmen aus den Bereichen Schwertransport, Kranarbeit, Montage sowie Begleitung über Ausschussarbeit und gilt als mitgliederstärkste Vereinigung der Branche. Der Interessenverbund beschäftigt sich mit der Aus- und Weiterbildung von qualifiziertem Personal, bemüht sich um standardisierte Versicherungs- und Geschäftsbedingungen sowie um die Optimierung von Genehmigungsverfahren. Gleichzeitig gehören Innovationsförderung, Information und Beratung zu den Schwerpunkten des Verbands.

  • BVT – Bundesverband der Transportunternehmen e.V.

Die Rechte und Belange von kleineren Transportunternehmen haben beim Bundesverband der Transportunternehmen e.V. (BVT) Priorität. Ziel des Verbands besteht in der Stärkung seiner Zielgruppe gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Dabei stehen politische Ziele, wie verbesserte Wahrnehmung der Betriebe, optimierte Wettbewerbsbedingungen innerhalb Europas, ein Vereinfachen der Steuergesetze sowie Fairness zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern auf der Agenda. Zudem strebt der BVT eine Anpassung der Gewerbeordnung und den Bürokratieabbau an. Mitglieder werden mit Informationen aus der Branche versorgt, erhalten Beratungsleistungen und können sich untereinander austauschen. Außerdem kommt ihnen ein Rahmenabkommen zugute, das Faktoren wie Kraftstoffe, Mietfahrzeuge, Versicherungen und vieles mehr umfasst.

  • BVL – Bundesvereinigung Logistik e.V.

Die Bundesvereinigung Logistik e.V., kurz BVL, zählt über 11.000 Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich Logistik und Supply Chain Management. Neben sämtlichen Branchen und Wirtschaftsbereichen sind Politik und Wissenschaft vertreten. Die BVL bringt Fach- und Führungskräfte zusammen und informiert über Aktuelles aus Logistik sowie Supply Chain Management. Nationale und internationale Zugänglichkeit, Vernetzung mit Logistikinteressierten und ein schneller Wissenstransfer über Arbeitskreise zeichnen diesen Verband aus. Dank Themenkreisen steht eine Plattform zur Erörterung fachspezifischer Themen zur Verfügung und der Kontakt zwischen Industrieunternehmen wird gefördert. Mehrere hundert Veranstaltungen pro Jahr in den Regionalgruppen sollen helfen Trends einfacher zu erkennen sowie Wissen und Erfahrungen auszutauschen.

  • BME – Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.

Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) gilt als der führende Fachverband für Einkäufer, Logistiker und Supply Chain Manager in Deutschland sowie Kontinentaleuropa und versteht sich selbst als Dienstleister seiner Mitglieder. Er bietet ihnen diverse Vorteile: Wissenstransfer, wissenschaftliche Arbeiten an modernen Techniken, Verfahren und Methoden sowie das Aus- und Weiterbilden von Fachkräften. Darüber hinaus ist der BME an internationalen Entwicklungen und der Gestaltung von Wirtschaftsprozessen beteiligt. Mitglieder erhalten ebenfalls Hilfe beim Erschließen neuer Märkte. Unter den rund 9.500 Mitgliedern sind Konzerne gleichermaßen vertreten wie Einzelpersonen. Rund 900 Veranstaltungen, darunter Seminare, Managementforen und Europas größter Einkäuferkongress „BME-Symposium“, kommen jährlich zustande. Die Aktivtäten werden in die vier Sektionen Dienstleister, Logistik, Beschaffungskategorien und Öffentliche Beschaffung unterteilt. Die von den Fachgruppen ausgearbeiteten praxis- und zukunftsorientierten Konzepte werden den Mitgliedern bereitgestellt.

  • BGL – Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung e.V.

Rund 7.000 Unternehmen aus der Transportlogistik sind Mitglied im Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung e.V. (BGL). Der Verband hat es sich zum Ziel gemacht verkehrspolitische Entscheidungen mitzugestalten und blickt dank Verbindungsbüros in Berlin und Brüssel sowie einem starken Netzwerk über Landesverbände bereits heute auf einige weitreichende Erfolge zurück. Darunter die Aushandlung des Mautharmonisierungsprogramms für das Transportlogistikgewerbe mit 600 Millionen Euro pro Jahr und die Mautklage. Als Unternehmerverband unterstützt der BGL Mitglieder mit Informationen in Form von Studien, Branchennachrichten, Konjunkturanalysen und vieles mehr. Die Wirtschaftlichkeit der Mitglieder steht im Mittelpunkt.

  • BWVL – Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik e.V.

Mitglieder im Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik e.V. (BWVL) haben Anspruch auf Beratungsleistungen, Interessenvertretung, praxisbezogene Dienstleitungen, Printmedien und Veranstaltungen. Der Unternehmensfachverband vertritt ihre Leistungen gegenüber Wirtschaft und Politik und beteiligt sich aktiv an der Entwicklung des Güterverkehrssektors. Vorwiegend will der BWVL die Verkehrs- und Informationsinfrastruktur optimieren, Rahmenbedingungen für optimale Logistikprozesse schaffen und die Transportmärkte nachhaltig harmonisieren sowie liberalisieren. Der Verband agiert auf der Basis freier Transportmittelwahl, Abbau sämtlicher fiskalischen und bürokratischen Hemmnisse und wirtschaftliche Mobilität, die bezahlbar ist. Der BWVL ist gegen jegliche Beschränkungen von Unternehmertätigkeiten im Verkehrsmarkt, staatliche Eingriffe in den Markt, welche den Wettbewerb verzerren sowie einseitige Belastungen im Straßengüterverkehr.

  • DSLV – Deutscher Speditions- und Logistikverband e.V.

Im Fokus der zentralen, verbandspolitischen Aufgaben des Deutschen Speditions- und Logistikverbands e.V. (DSLV) steht die Organisationsfunktion der Spediteure. Über die 16 Landesverbände repräsentiert die Spitzenorganisation für Logistik- und Speditionsdienstleister in Deutschland rund 3.000 Unternehmen mit über 530.000 Beschäftigten. Der jährliche Branchenumsatz von rund 94 Milliarden Euro wird zu 90 Prozent von diesen Betrieben erwirtschaftet. Der DSLV beschäftigt sich über praxisorientierte Fachausschüsse, Arbeitskreise und Kommissionen mit logistischen, organisatorischen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragestellungen, um anhand dessen Lösungen zu erarbeiten. Er ist an verkehrspolitischen Situationen beteiligt, vertritt die Mitgliederinteressen gegenüber Verkehrsträgern und verladender Wirtschaft und informiert Mitglieder über Aktuelles. Der DSLV kann im deutschen Verkehrsgewerbe als einzige Top-Organisation das vollständige Leistungsspektrum für Logistik und Spedition abdecken. Möglich machen dies Partnerschaften mit der Schutz- und Aktionsgemeinschaft zur Erhöhung der Sicherheit in der Spedition (s.a.f.e.), dem Arbeitgeberverband Spedition und Logistik Deutschland (ASL), dem Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) und dem Verein Automobillogistik.

  • SVG Bundes-Zentralgenossenschaft Straßenverkehr eG

Der Leistungsumfang der Bundes-Zentralgenossenschaft Straßenverkehr eG (SVG) für Mitgliedsunternehmen aus der Logistik- und Transportbranche umfasst Arbeitssicherheit, Unternehmensberatung, Fördermittelberatung, Aus- und Weiterbildung, Personen- und Transportversicherungsvermittlung und die Mautabrechnung in Europa. Zudem ist die SVG Betreiber von Autohöfen, Tankstellen und Fahrschulen. Teilweise werden diese gemeinsam mit Kooperationspartnern geführt. Die SVG bietet neben dem Mautservice Service- und Tankkarten. Die rund 8.000 Mitgliedsunternehmen sind auf 17 Straßenverkehrsgenossenschaften in Deutschland verteilt.

  • AMÖ – Bundesverband Möbelspedition e.V.

Wie der Name bereits vermuten lässt, vertritt der Bundesverband Möbelspedition e.V. (AMÖ) die Interessen deutscher Möbelspediteure. Mehr als 900 Unternehmen aus der Branche sind Mitglied. Darunter sowohl Betriebe aus den Bereichen Handelsmöbellogistik und EDV- und Kunstspedition als auch Umzug. Ergänzend zu den 18 Landesverbänden ist die Gruppe internationaler Möbelspediteure e.V. (GIM) Teil der Spitzenorganisation des Möbelspeditionsgewerbes der Bundesrepublik. AMÖ-Fachbetriebe müssen Qualitätsstandards in Sachen Kompetenz und Kundenservice gerecht werden, um sich von Nicht-Mitgliedern abzuheben und gegenüber Gesellschaft und Umwelt Verantwortung übernehmen. Die AMÖ beteiligt sich an Verhandlungen von Manteltarif- und Gehalts-Verträgen und wirkt bei Erlass-, Verordnungs- sowie Gesetzesvorhaben mit. Mitgliedern steht der Verband unterstützend mit gutachterlichen Stellungnahmen, Rechtsauskünften, Informationen rund um Verkehr und Gewerbe, Berufsausbildung und fachlicher Qualifizierung zur Seite. Unter anderem durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit soll die Wettbewerbsfähigkeit der Spediteure verbessert werden.

 

Regionale Logistik-Verbände

Neben den bereits vorgestellten Verbänden gibt es eine Reihe regionaler Verbände, welche die Interessen von Transport- und Logistikunternehmen der jeweiligen Regionen vertreten. Einige nachfolgend im Überblick:

  • Landesverband des Berliner und Brandenburger Verkehrsgewerbes e.V.

Beim Landesverband des Berliner und Brandenburger Verkehrsgewerbes e.V. (LBBV) handelt es sich um einen Arbeitgeber- sowie gewerbepolitischen Interessenverband für Betriebe aus Spedition, Logistik, Möbelspedition und Güterkraftverkehr im Raum Berlin und Brandenburg. Als Sprachrohr des regionalen Güterkraftverkehrs vertritt der LBBV die Mitgliederinteressen gegenüber Behörden, Regierung und Parlamenten. Die Förderung von Aus- und Weiterbildung und die Hilfe zu allen Belangen seiner Mitglieder stehen im Vordergrund.

  • Landesverband Verkehrsgewerbe Saarland e.V.

Als einziger Berufs- und Arbeitgeberverband für Betriebe des Güterkraftverkehrs, Spedition, Logistik und Möbelspedition im Saarland bildet der Landesverband Verkehrsgewerbe Saarland e.V. einen starken Verbund für das private Verkehrsgewerbe. Über die Kooperation mit der Straßenverkehrsgenossenschaft (SVG Saar) und dessen Tochtergesellschaften ergeben sich wirkungsvolle Synergieeffekte für Mitglieder.

  • Verband Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg e.V.

Der Verband Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg e.V. (VSH) vertritt die sozial- und wirtschaftspolitischen Interessen seiner Mitglieder als Arbeitgeberverband. Attraktive Rahmenverträge, Rechtsberatung, Hilfe bei der Tarifvertragsschließung, Öffentlichkeitsarbeit und Information sind Kernpunkte.

  • Landesverband Verkehrsgewerbe Bremen e.V.

Durch den Landesverband Verkehrsgewerbe Bremen e.V. (LVB) werden die Interessen von Logistikunternehmen, Kraftwagenspeditionen, dem Straßengüterverkehrsgewerbe sowie Entsorgungsbetrieben in Bremen gegenüber Verwaltung, Wirtschaft und Politik vertreten. Der LVB informiert Mitglieder bei Fragestellungen zu Arbeitsrecht und Straßenverkehrsrecht.

  • Fachverband Güterkraftverkehr und Logistik Hessen e.V.

Rund 700 Güterkraftverkehrsunternehmen sind Mitglied im Fachverband Güterkraftverkehr und Logistik Hessen e.V. Zu dessen Aufgaben zählt die Interessenvertretung bezüglich Gewerbe- und Verkehrspolitik, Aus- und Fortbildung, Beratung und Information.

  • Verband des Verkehrsgewerbes Rheinland e.V.

Der Verband des Verkehrsgewerbes Rheinland e.V. (VDV) nennt Lobbyarbeit, Beratung, Information und Tarifverhandlungen als die vier grundlegenden Vorteile seiner Mitglieder. Aber auch Personal- und Nachwuchsentwicklung, Weiterbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätsmanagement, IT und vieles mehr zählen zu seinen Leistungen.

  • Landesverband des Sächsischen Verkehrsgewerbes e.V.

Im Landesverband des Sächsischen Verkehrsgewerbes e.V. (LSV) sind sächsische Verkehrsunternehmen aus Möbelspedition, Güterverkehr, Logistik, Spedition und Personenverkehr organisiert. Der Arbeitgeber- und Berufsverband vertritt seine Mitglieder und dessen Belange gegenüber parlamentarischen und behördlichen Stellen. Er wirkt an Gesetzesvorhaben mit, macht gegenüber Regierung, Behörden und Parlament auf Missstände der Branche aufmerksam und repräsentiert seine Mitglieder in Handels- und Industriekammern.

  • • Landesverband des Verkehrsgewerbes Sachsen-Anhalt e.V.

Der Landesverband des Verkehrsgewerbes Sachsen-Anhalt e.V., kurz LVSA, vertritt die gewerblichen Interessen der Mitgliederbetriebe auf Landesebene. Unter anderem möchte der Unternehmerverband in der Öffentlichkeit eine erhöhte Akzeptanz von Lastkraftwagen erzielen. Mitglieder werden auf Wunsch betriebswirtschaftlich beraten, erhalten Expertentipps zu Arbeits- und Sozialrecht und gezielte Brancheninformationen.

  • Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen e.V.

Unter den rund 3.400 Mitgliedern des Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e.V. sind regionale Unternehmen unter anderem aus den Sektoren Logistik, Möbelspedition, Güterkraftverkehr und Spedition organisiert. Eine Mitgliedschaft im Wirtschaftsverband hat mehrere Vorteile: Erfahrungs- und Informationsaustausch, Hilfe bei Arbeitnehmerverträgen, Fachkräftebeschaffung sowie hinsichtlich Sozial- und Arbeitsrecht sowie Vor-Ort-Betreuung.

  • Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V.

Beim Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V. (VVWL) handelt es sich um den führenden Arbeitgeber- und Unternehmerverband für Logistik, Transport, Entsorgung und Spedition in NRW. Die Fachvereinigung hat rund 2.000 Mitglieder mit mehr als 180.000 Arbeitsplätzen. Schwerpunkt des Verbands ist die politische Interessenvertretung der Mitglieder. Eine Verbesserung der verkehrspolitischen Rahmenbedingungen, ein praxisorientiertes Gesetz sowie angemessene staatliche Rahmenbedingungen in Bezug auf Kosten sind die politisch fokussierten Ziele. Zudem erhalten Mitglieder Beratungsleistungen und qualifizierte Auskünfte von Juristen, Logistikexperten und Unternehmensberatern. Informationsveranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Arbeitskreise und Stammtische fördern nützliche Geschäftskontakte und den Erfahrungsaustausch.

  • Verband des Württembergischen Verkehrsgewerbes e.V.

Interessenvertretung, Netzwerk, Branchenwissen und fachliche Beratung sind Hauptaugenmerk des Arbeitgeberverbands des württembergischen Logistik- und Transportgewerbes. Mitglieder im Verband des Württembergischen Verkehrsgewerbes e.V. kommen an umfassende Informationen aus der Branche, profitieren von der Vernetzung mit anderen Betrieben und Verbänden, können praxisnahe Serviceleistungen in Anspruch nehmen und sich individuell beraten lassen.

  • Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen e.V.

Im Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen e.V. (LBT) sind regionale Betriebe aus Logistik, Güterkraftverkehr und Entsorgung organisiert. Neben der allgemeinen Interessenvertretung fördert der LBT die Ausbildung von Fachpersonal und setzt sich für die Gestaltung angemessener Rahmenbedingungen seiner Mitglieder ein. Zu den maßgebenden Aufgaben gehören Rechtsbeistand, Steuer-, Verkehrs-, Arbeits- und Sozialrecht, Verkehrspolitik, EDV-Beratung und Qualitätsmanagement.

Bild: freerangestock.com Torsten Krautwurst