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USA-Handelskonflikt: Transportmarkt in Europa bleibt stabil

Nachrichten | 18.07.2018 | | Politik und Recht, Verkehr | Thema: , , , , ,

Wie die Transportplattform TimoCom bestätigt, zeigt sich der europäische Transportmarkt bislang unbeeindruckt vom Handelskonflikt mit den USA. Die Transportunternehmen sind weiterhin ausgelastet, der Markt trotz US-amerikanischer Strafzölle stabil.

Keine „große Panik“

Die Nachfrage nach Laderaum ist auch vier Wochen nach Einführung der US-amerikanischen Strafzölle auf Aluminium und Stahl aus der Europäischen Union von einem hohen Niveau geprägt. Daran änderte auch die von der EU-Kommission gesenkte Wachstumsschätzung auf 2,1 Prozent nichts. Die Mai-Prognose lag bei 2,3 Prozent. Company Spokesman von TimoCom Gunnar Gburek kommentierte die Zahlen zum zweiten Quartal 2018: „Die große Panik ist nicht zu beobachten, der Markt zeigt sich unbeeindruckt.“ Der Überhang an Frachtangeboten wird von der dauerhaft guten Wirtschaftslage deutscher und europäischer Betriebe begünstigt.

76 Frachtangebote von TimoCom-Nutzern standen zwischen April und Juni durchschnittlich 24 Laderaumangeboten gegenüber. Dies bestätigt den Eindruck der hohen Laderaumnachfrage, die sich bereits im ersten Quartal des Jahres ankündigte. Gburek beschrieb die kontinuierliche Entwicklung am vergangenen Dienstag: „Die Kurve wird immer flacher und entwickelt sich zu einer geraden Linie.“ Ein ähnliches Niveau zeichnete sich im Vorjahreszeitraum mit einem Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage von 70:30 ab. 2016 wich das Verhältnis mit 52:48 Prozent zwischen Frachtangebot und freiem Laderaum noch deutlich von der aktuellen Situation ab.

Weiterhin knappe Transportkapazitäten

Gburek fügte hinzu, dass die vorhandenen Transportkapazitäten knapp sind und bleiben. Entgegenwirken ließe sich dem nur, wenn Leerfahrten vermieden und Ressourcen effizient genutzt werden. „Insbesondere in Zeiten des Mangels müssen Stand- und Wartezeiten an den Rampen von Industrie und Handel weiter optimiert werden.“
Der europäische Transportmarkt werde laut TimoCom-Spokesman in den nächsten Monaten einen Nachfrageüberhang vorweisen können. Auch wenn die EU-Kommission wegen der Eskalation protektionistischer Maßnahmen seitens der USA ein Abwärtsrisiko prognostiziert.

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Pressemitteilung/ Bild: pixabay

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