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Trittin will Lkw-Maut auf Ausweichstrecken ausweiten

Nachrichten | 09.09.2013 | | Politik und Recht, Verkehr | Thema: , ,

Juergen Trittin LKW MautJürgen Trittin, der Spitzenkandidat und Fraktionschef der Grünen, ist für eine Ausweitung der Lkw-Maut. Er fordert, dass Lastwagen auch für die Nutzung von Bundes- und Landstraßen zahlen sollen. Gegenüber dem ARD-“Morgenmagazin“ sagte er, dass eine Erhebung der Maut auch für diese Strecken gelten sollte. Sie würden im Moment als Ausweichstrecken zu den Bundesautobahnen dienen. Trittin erläuterte, dass unter den Brücken in Deutschland ein Viertel kaputt wäre. Seiner Meinung nach sollten die Reparaturkosten von denen gezahlt werden, die für die Schäden verantwortlich sind. Und das wäre hauptsächlich der Lkw-Verkehr. Trittin äußerte sich auch gegenüber des „Handelsblatt“ zur Lkw-Maut und sprach sich für das Verursacherprinzip und eine Kostenwahrheit aus. Die meisten Schäden würden von Lkws verursacht werden, erläuterte der Fraktionschef und lehnte eine Pkw-Maut gleichzeitig ab.

Zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer kam es im Bundeswahlkampf zuletzt zu Differenzen beim Thema Pkw-Maut. Während des bayerischen Landtagswahlkampfes hatte Seehofer eine Beteiligung der ausländischen Transitreisenden an den deutschen Verkehrsinfrastruktur-Kosten gefordert. Diese Beteiligung sollte in Form einer Pkw-Maut umgesetzt werden. Merkel distanzierte sich deutlich von der Einführung einer Pkw-Maut.

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Bildquelle: Bündnis90/Die Grünen

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