Herzlich willkommen, Besucher! [ Registrieren | Login

LAGERflaeche.de Fahrgut.org Lagernetzwerk.de Anzeigen

Iveco Lkw-Planung von Turin nach Ulm verlegt

Nachrichten | 15.10.2014 | | Unternehmen | Thema:

IVECO LogoNachdem der italienische Konzern Iveco die Produktion des Lastwagens vom Typ Stralis in Ulm vor rund zwei Jahren nach insgesamt 95 Jahren beendete, wird der Standort Donautal nun wieder gestärkt. Alle Marketing- und Planungsaktivitäten für Iveco-Lkw sollen laut Aussagen des Mutterkonzerns CNH Industrial von Turin nach Ulm verlagert werden.

Auch nachdem die Lkw-Produktion 2012 nach Spanien umgesiedelt wurde, die Entwicklungsabteilung sowie Versuchsstrecke blieben in Ulm. Dort entstehen nun 15 neue Stellen. Der Entwicklung ist die Planungsabteilung vorgeschaltet. Konstruktionsvorgaben, die Ingenieure erarbeiten, werden anschließend von der Entwicklungsabteilung umgesetzt. Iveco-Sprecher Manfred Kuchlmayr sagt: „Hier wird formuliert, was der Markt der Zukunft verlangt“.

Rund um den Schwer-Lastwagen wird der „High Tech Standort“ Ulm das Zentrum aller Aktivitäten. Mehr Effizienz erhoffen sich Iveco-Manager vom Zusammenschluss von Marketing, Entwicklung und Planung. Gianalberto Lupi, der bisher Vorstand für Vertrieb und Marketing Deutschland war, wird die neue Einheit leiten.

Insgesamt sind momentan 1500 Menschen auf dem Werksgelände im Donautal beschäftigt. Bei der Brandschutzsparte Magirus, auf die man sich am Standort Ulm nach der Verlagerung der Lkw-Produktion fokussiert hat, sind 1050 davon tätig. 35 Millionen Euro wurden damals in das „Brandschutzzentrum“ investiert. Keine große Summe für den Großkonzern CNH Industrial, der 14 Milliarden Euro mit 33.800 Mitarbeitern umsetzt und neben Lkws Feuerwehrautos und Traktoren herstellt.

Absehbar war es nach der Einstellung der Lkw-Produktion auf dem einstigen „Magirus Deutz“ Werkgelände nicht, dass Lastwagen tatsächlich wieder an Bedeutung gewinnen. Schließlich wurden hier damals 670 Arbeitsplätze abgebaut. Viele nahmen an, dass das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Ulm nachträglich gleichermaßen nach Spanien verlegt wird. Durch die jetzt bestätigte Verlagerung der Marketing- und Planungsabteilung von Turin nach Ulm ist diese Befürchtung unbegründet.

Folgende Newsmeldung könnte Sie auch interessieren:

Lkw-Kartellverfahren – Herstellern drohen 4 Milliarden Euro Strafe

Die Strafzahlungen, die das derzeit größte EU-Kartellverfahren gegen Lkw-Hersteller nach sich ziehen könnte, nehmen rekordverdächtige Summen an. Bis zu vier Mil...

Quelle: Iveco Presse / schwaebische.de

Antwort hinterlassen

Spamschutz: Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.