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Güterverkehrsnachfrage durch Bauwirtschaft erhöht

Nachrichten | 14.02.2015 | | Wirtschaft | Thema: ,

bag bundesamt gueterverkehr logoAus dem verkehrsträgerübergreifenden Marktbeobachtungsbericht Herbst 2014 des BAG geht hervor, dass der deutsche Güterverkehr im ersten Halbjahr 2014 deutlich zugenommen hat. Insbesondere der von mildem Wetter am Jahresbeginn begünstige Baubereich wird als Impulsgeber genannt.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die im Inland auf Wasserstraße, Schiene und Straße beförderte Gütermenge um rund 7,5 Prozent aus 1,73 Mrd. t. Um 3,3 Prozent auf 226,1 Mrd. tkm nahm die Verkehrsleistung zu. Der Straßengüterverkehr innerhalb Deutschlands von ausländischen Fahrzeugen ist davon ausgenommen. Aufgrund der Konjunkturentwicklung in Deutschland fiel das Leistungs- und Mengenwachstum des Güterverkehrs im ersten Quartal 2014 höher aus als im zweiten. Auf der Straße wurde dabei der höchste absolute sowie prozentuale Mengenzuwachs generiert. Prozentual verzeichnete die Schiene den höchsten Leistungszuwachs. Zu Lasten der Binnenschifffahrt gewannen Schiene und Straße Anteile am Modal Split. Verkehrsleistungsrückgänge im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 hatte nur die Binnenschifffahrt zu verbuchen.

Gewerblicher Verkehr und Werkverkehr waren am Anstieg der Straßengüterverkehrsnachfrage beteiligt. Beschränkt waren die Zuwächse auf den deutschen Binnenverkehr. Die Zunahme des deutschen Kabotageverkehrs sowie der seit Jahren andauernde Rückgang des grenzüberschreitenden Verkehrs setzen sich gleichermaßen fort. Im ersten Halbjahr 2014 profitierte ein Großteil deutscher Güterkraftverkehrsunternehmen von nachfrageinduzierten Umsatzsteigerungen und moderater Kostenentwicklung durch sinkende Kraftstoffpreise. Betriebsaufgaben und Insolvenzen nahmen deutlich ab. Der Schienengüterverkehr hatte im Gegensatz zum Straßengüterverkehr durch deutsche Lastkraftfahrzeuge hauptsächlich auf grenzüberschreitenden Relationen einen markanten Zuwachs bei Menge und Leistung. Begünstigt wurde dies vom Kombinierten Verkehr, der sich erfreulich entwickelte. Vom Bundesamt befragte Eisenbahnverkehrsunternehmen berichteten trotz der zunehmenden Beförderungsentgelte sowie positiven Beschäftigungs- und Auftragsentwicklungen von einer meist unveränderten Ertragslage.

Unter anderem aus Bau- und Containerbereich sorgten Nachfragezuwächse bei der Trockengüterschifffahrt für erhöhte Beförderungsmengen. Die Verkehrsleistung landete wegen rückläufiger Transitbeförderungen im Minus. Der milde Winter sorgte für geringe Heizölnachfrage, worunter die Tankschifffahrt litt. Rückläufig war bei der deutschen Binnenschiffsflotte zudem das Kapazitätsangebot. Anhaltende Laderaumüberhänge im Rheinstromgebiet beeinflussen die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen weiterhin stark.

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Quelle: http://www.bag.bund.de

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