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ADAC muss um Image bangen

Nachrichten | 21.01.2014 | | Unternehmen | Thema:

ADAC LogoWeil der ADAC im Rahmen der Preisverleihung „Gelber Engel“ bei der Leserwahl zum „Lieblingsauto“ geschönte Zahlen nutzte, muss der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V. um sein Image bangen. Als Konsequenz versprach der ADAC eine umfassende Aufklärung sämtlicher Vorkommnisse und Vorwürfe. Bereits direkt nachdem die ersten Manipulationsvorwürfe bekannt wurden, begannen die internen Ermittlungen.

Vorsitzender der ADAC-Geschäftsführung Dr. Karl Obermair äußerte sich zum aktuellen Stand der internen Untersuchung folgendermaßen: „Wir müssen davon ausgehen, dass auch in vergangenen Jahren die Zahl der abgegebenen Stimmen zum Lieblingsauto nach oben korrigiert wurde.“ Der bisherige ADAC-Kommunikationschef Michael Ramstetter gab am vergangenen Freitag zu, dass die absolute Zahl der Stimmen manipuliert wurde und übernahm hierfür die volle Verantwortung. Die Rangfolge der Ergebnisse sei korrekt gewesen. Ramstetter gab im Anschluss mit sofortiger Wirkung alle Aufgaben und Funktionen im ADAC ab.

Obermair betonte, dass für Ramstetter zwar bis zuletzt die Unschuldsvermutung galt, er letztendlich aber über das dreiste Fehlverhalten dieser Führungskraft fassungslos sei. Dem ADAC sei damit erheblicher Schaden zugefügt worden. Nun sei es Ziel die Glaubwürdigkeit des Vereins wieder herzustellen. Es gebe nach aktuellem Kenntnisstand keine Hinweise für weitere Manipulationen in anderen Bereichen des Clubs, wie beispielsweise Technik- oder Verbraucherschutztests. Dies wurde gestern in einer Pressemitteilung angegeben.

Die Kritik im Rahmen der Preisverleihung, die von ADAC-Spitzenrepräsentanten gegenüber einiger Medien am vergangenen Donnerstag geäußert wurden, werde von der Führung des Clubs bedauert. Gleiches gilt für die Berichterstattung der letzten Tage. Sämtliche Äußerungen wurden in der festen Überzeugung getätigt, dass die Manipulationsvorwürfe der „Süddeutschen Zeitung“ unberechtigt wären. Nachdem sich diese Einschätzung als falsch erwies und die Manipulation bestätigt wurde, entschuldigte sich der Vorsitzende der ADAC-Geschäftsführung bei der Zeitung.

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Quelle: ampnet

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