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Getriebeschaden vermeiden: Darauf muss beim Transport geachtet werden

| Info | 06.12.2018

Lkws auf der Autobahn an einer Baustelle

Die Logistikbranche ist der Motor, welcher moderne Wirtschaften am Laufen hält. Trotz der Tatsache, dass heute viele Waren auf der Schiene oder mit dem Flugzeug transportiert werden, prägt der Lkw nach wie vor das Bild von der Logistikbranche. Und der Anteil der Eigenfahrzeuge ist nach wie vor hoch. Laut Logistikverband greifen immer noch zwei Fünftel der Betriebe auf eigene Transportfahrzeuge zurück.

Kleinere Unternehmen können sich nicht leisten, dass die Fahrzeuge längere Zeit ausfallen. Gerade wenn das Getriebe defekt ist, kann die Reparatur nicht nur teuer werden. Es dauert auch lange, bis das Fahrzeug wieder einsatzbereit ist. Im besten Fall hält das Getriebe, bis das Fahrzeug ausgemustert wird. Wie lässt sich ein solcher Schaden vermeiden?

Ein Getriebeschaden am Lkw ist für das betroffene Unternehmen häufig mit hohen Kosten verbunden. Bildquelle: hpgruesen / pixabay.com

Welche Ursachen hat ein Getriebeschaden?
Schäden am Getriebe können aus ganz verschiedenen Gründen entstehen. Teils tragen die Fahrer eine Mitschuld – wenn das Fahrzeug unsachgemäß gebraucht wird. Das führt besonders schnell zu einem Defekt, der für das Unternehmen doppelt teuer werden kann.

1. Kupplung nicht richtig durchgetreten
Schäden am Getriebe entstehen aufgrund technischer Ursachen – oder weil die Fahrer Fehler machen. Zu den „schlechten Angewohnheiten“ zählt auch, dass die Kupplung beim Schaltvorgang nicht richtig durchgetreten wird. Hierdurch kann es zu einem sehr starken Verschleiß am Getriebe kommen.

2. Falschen Gang eingelegt
Grundsätzlich wird nach Geschwindigkeit/Drehzahl geschalten. Heißt: Der Fahrer muss den zur Geschwindigkeit passenden Gang einlegen. Hier kommt es leider immer wieder vor, dass sich Schaltfehler einschleichen. Besonders starke Belastungen wirken auf das Getriebe, wenn plötzlich in den Rückwärtsgang geschalten wird – obwohl das Fahrzeug noch in Bewegung ist. Tipp: Auch bei einem Automatikgetriebe leiden die mechanischen Teile bei einer solchen Aktion.

3. Schaltverhalten nicht beobachtet
Fahrer aus der Logistikbranche sollten sich nicht nur mit der StVO auskennen. Auch ein gewisses Know-how im Umgang und Handling mit dem Fahrzeug gehört dazu. Wenn Fahrer Anzeichen für einen drohenden Defekt nicht erkennen bzw. ignorieren, kann dies teuer werden. Typische Hinweise darauf, dass etwas mit dem Getriebe nicht stimmt, sind unter anderem:

  • Herausspringen der Gänge
  • Schaltvorgang nicht mehr sauber möglich
  • Schaltung funktioniert nur mit Druck.

Sollten diese Anzeichen zu erkennen sein, ist ein Blick vom Profi auf das Getriebe anzuraten. Mitunter fehlt auch einfach nur etwas Getriebeöl.

Tipps zur Vermeidung von hohen Reparaturkosten
Lassen sich Defekte am Getriebe vermeiden? Ja und Nein! Dass es zu Verschleiß am Getriebe kommt, wird selbst das beste Schaltverhalten nicht verhindern können. Aber: In der Praxis sind es häufig Schaltfehler, welche zu einem frühen Defekt am Getriebe führen.
Sich von Schaltverhalten zu lösen, dass Verschleiß begünstigt, ist ein wichtiger Schritt. Beliebt ist immer noch, mit dem Getriebe zu bremsen. Hierbei wird früh heruntergeschalten. Durch die Veränderung der Übersetzung – so die verbreitete Meinung – bremst das Fahrzeug leichter. Aber: Die Bremsbeläge erneuern ist deutlich günstiger als ein Getriebe tauschen zu müssen.
Ein zweiter wichtiger Punkt ist natürlich eine regelmäßige Wartung des Getriebes. Ölwechsel und das Beheben kleinerer Schäden bei Werkstätten wie caroobi ist in jedem Fall das kleinere Übel – im Vergleich mit einem Totalausfall des Getriebes. Letzteres führt schließlich zu langen Standzeiten des Fahrzeugs. Und damit wird der Getriebeschaden doppelt teuer.

Fazit: Getriebeschäden lassen sich vermeiden
Kleine Logistikunternehmen sind auf ihre Fahrzeuge angewiesen. Fällt ein Transporter oder Lkw – etwa aufgrund eines Getriebeschadens aus – drohen schnell sehr hohe Kosten. Die Reparatur ist dabei nur ein Teil des Ärgernisses. Mitunter drohen Vertragsstrafen oder Ähnliches. Soweit muss es nicht kommen. Um den Verschleiß am Getriebe zu reduzieren, ist ein optimales Schaltverhalten wichtig. Parallel sollte die Technik immer im Auge behalten werden. Auch das Getriebeöl muss ersetzt bzw. aufgefüllt werden. Tipps, woran sich ein zu niedriger Füllstand erkennen lässt, geben beispielsweise Hersteller wie Total. Oder die Firmen lassen das Ganze von Profis erledigen.

    

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